Ein gutes, neues Jahr...

Ein gutes, neues Jahr...

… wünschen Regina und Björn von der Huskyfarm.

Nun haben wir bereits zwei längere Huskytouren absolviert, die – für die Jahreszeit – bei recht geringen Minusgraden stattfanden. Darüber war keiner traurig. Das Nordlicht fiel bisher jedoch recht mager aus (siehe Foto), denn der Himmel war oft mit Wolken verhangen. Daher rühren auch die recht milden Temperaturen.
Alle hatten viel Spaß mit ihren Huskyteams und die großen Schneemengen sorgten für eine ausgezeichnete Winterstimmung.

Auch auf der Huskyfarm war über Silvester einiges los. Sechs Kinder mit ihren Müttern aus der Schweiz hielten Regina und die verbliebenen Hunde auf der Huskyfarm auf Trab.
Allen haben die Tage mit den Huskies viel Spaß gemacht und so war es nicht ganz verwunderlich, dass es am Abschied einige Tränen zu vergießen gab.

1. Advent

1. Advent

Heute konnten wir einen perfekten 1. Advent feiern: Seit Tagen schneit es in unglaublichen Mengen. Alle Gebäude der Huskyfarm und alle Hundehütten haben dicke Schneemützen bekommen. Und es soll in den kommenden Tagen noch mehr schneien!

Passend trudelten heute die ersten Gäste der Wintersaison ein. Wir freuen uns mit ihnen auf die täglichen Schlittentouren mit den Hunden, wenn auch das Ziehen der Loipen für alle Zwei- und Vierbeiner recht sportlich werden wird.

Wir wünschen allen Besuchern der Website eine besinnliche Adventszeit.

Sonne verabschiedet sich

Sonne verabschiedet sich

Bei unseren täglichen Trainingstouren mit vier Gespannen sehen wir die Sonne nur noch an den Gipfeln der Berge. Bis hinunter ins Tal scheint sie jetzt nicht mehr. Nun beginnt die Zeit, in der wir das Nordlicht am besten beobachten können. Wir sind gespannt!

Jetzt müssen wir bis zum 20. Januar warten, bis wir die Sonne das erste Mal wieder sehen können. Meist geschieht dies auf einer Schlittentour nach dem 15. Januar. Das ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis, wenn nach acht Wochen die Sonne das erste Mal wieder die Bergwelt durchflutet. Auf dieser Schlittentour zur „Wiederkehr des Lichts“ entstehen die meisten und eindrucksvollsten Fotos, denn das besonders warme Licht mit den langen Schatten um diese Zeit ist nur auf diesen Breitengraden zu sehen.

Winter

Winter

Inzwischen haben sich die Schneeverhältnisse bei uns im Tal verbessert – langsam.
So konnten wir nun mehrmals vom Trainingswagen auf den Schlitten umsteigen. Doch das Fahren mit dem Schlitten ist noch immer wenig entspannend und gleicht eher einem Rodeo. Überall schauen noch Äste und Wurzeln aus dem Schnee und die kleinen Bachläufe sind auch noch nicht mit Schnee gefüllt. So hoppelt der Schlitten hier unten im Tal über alle möglichen Hindernisse, von denen man bei höherem Schnee überhaupt keine Kenntnis nimmt.
Oben am See Altevatn sind die Schneeverhältnisse prima. Hier fahren wir bereits über zehn Kilometer in die Landschaft hinein. Mehrere kleinere Seen sind mit sicherem Eis bedeckt und langsam überzieht eine dünne Eisschicht den großen Altevatn.

Schnee!

Schnee!

Vor einer Woche begann es zu schneien…und wollte gar nicht mehr aufhören. Das macht natürlich riesigen Spaß, denn nun hoffen wir, dass die nasse Herbstzeit der Vergangenheit angehört.
Die Menge des Schnees reicht noch nicht um vom Trainingswagen auf den Schlitten umzusteigen. Aber der Anfang ist gemacht und den Hunden ist anzumerken, dass sie sich richtig wohl fühlen. Schließlich haben sie darauf nun fünf Monate gewartet. Schnee und Frost sind schließlich ihre Elemente.
An unserem Vogelfutterplatz gibt es seit einigen Tagen farbenfrohen Zuwachs. Mehrere Eichelhäher tun sich an dem Futter gütlich. Leider sind die Eichelhäher immer nur kurz während ihres Durchzugs bei uns zu Besuch.

PS: Der erste Schneesturm hat die Onlineverbindung unseres Tales für eine Woche ausgehebelt. Daher unsere zum Teil sehr verspäteten e-mail Antworten.

Endspurt

Endspurt

Während unsere Huskygespanne im Training sind, die Schlitten überholt und die Geschirre geflickt werden, kriecht der Schnee von den Bergspitzen langsam aber sicher der Baumgrenze entgegen.
Nun ist es an der Zeit, den Huskytouren der kommenden Wintersaison ihre endgültige Struktur zu verleihen, denn es haben sich einige Änderungen ergeben.
So konnten wir Ende Januar eine neue Tour „Huskycamp Altevatn“ mit Björn Klauer als Guide einrichten. Auch sonst hat sich durch Umbuchungen etwas getan: Bei dem langen Touren „Expedition Dreiländereck und „Expedition Jukkasjärvi“ sind wieder/noch einige Plätze frei. Hier die Übersicht.

Auch wenn wir und die Hunde durch unsere Expedition auf Spitzbergen eine erheblich längere Wintersaison durchfahren konnten, freuen wir uns alle auf die weiße Jahreszeit und die Schlittentouren. Besonders die Hunde sind durch die Temperaturen um Null Grad ganz aus dem Häuschen.

Huskytraning begonnen

Huskytraning begonnen

Pünktlich zum Beginn des Septembers haben wir mit dem Training unserer Hunde begonnen. Madita Boock und Felix Löffler werden im Herbst die 70 Huskies für die Tourensaison trainieren.

Obwohl sich die Temperaturen immer noch zweistellig warm halten und deswegen den Hunden schnell die Zunge weit heraushängt, haben sie wieder Spaß an der Arbeit. Voller Elan stemmen sie sich nach jeder Verschnaufpause in die Geschirre, doch freuen sie sich über jeden wassergefüllten Bachlauf um ihren Durst stillen zu können.
Auch sonst sind wir mit den Saisonvorbereitungen gut ausgefüllt. Die Sami haben uns für die Tourenverpflegung bereits zwei Rentiere geliefert und am vergangenen Wochenende konnten wir zusammen mit Freunden 11 Kilogramm Pfifferlinge sammeln, die Regina bereits in Gläsern süßsauer eingelegt hat.
Madita und Felix sind nebenbei mit dem Bau einer kleinen Brücke über den Fluss Salvasskarelva beschäftigt, die im Frühjahr bei der Schneeschmelze weggespült würde. In diesem Zusammenhang wird die Loipe hoch zum See Altevatn an einigen Stellen verbessert um die ersten Kilometer einer jeden Tour für die Teilnehmer einfacher zu gestalten.

Auch in diesem Herbst ist Langeweile auf der Huskyfarm also nicht vorgesehen.

Wir sind wieder da

Wir sind wieder da

Nach unserer über viermonatigen Huskyexpedition auf den Spuren der vor 100 Jahren verschollenen Schröder-Stranz Expedition auf Spitzbergen, sind wir nun wieder zurückgekehrt auf unsere Huskyfarm.
Jan und Lisa Wilbers haben die Huskyfarm während unserer Abwesenheit ganz toll gemanagt. Besten Dank dafür!
Noch immer ganz benommen von den vielen und intensiven Natureindrücken in der hohen Arktis versuchen wir hier nun wieder Fuß zu fassen. Von diesen Eindrücken werden wir noch berichten.

Nun steht das Training der Hunde vor der Tür. Darauf freuen wir uns.

Wer sich über unsere Expedition auf Spitzbergen informieren möchte, findet auf unserer Expeditionsseite viele und reich illustrierte Informationen. In unserem Expeditionstagebuch berichteten wir kontinuierlich über die Ereignisse unterwegs: die vielen Tage auf den Gletschern in Richtung Nordosten, die Schwierigkeiten im Treibeis oder den nicht immer unproblematischen Kontakten mit den Eisbären.

Es geht los!

Es geht los!

Gestern haben wir die ganze Ausrüstung zusammen gepackt und heute früh verließen wir mit 37 Hunden die Huskyfarm. Ziel Spitzbergen, Nordaustlandet.
Damit geht die einjährige Vorbereitungszeit zu Ende und die Expedition auf der Suche nach Spuren der vor genau 100 Jahren verschollenen Schröder-Stranz Expedition beginnt.

Wir möchten uns ganz herzlich für die unzähligen Mails und Anrufe mit guten Wünschen zu unserem Expeditionsstart bedanken. Bei soviel Daumendrücken sollte eigentlich nichts schief gehen!

Bis zu unserer geplanten Rückkehr im August auf die Huskyfarm wird diese von Lisa und Jan Wilbers sowie Lisa Klauer betrieben.

Nun geht es in ein paar Tagen weiter mit aktuellen Berichten unter: www.spitzbergen-expedition.de

Expeditionsvorbereitungen

Expeditionsvorbereitungen

Während Regina unsere letzte Schlittentour der Saison mit einer Familie guidet, sind wir hier auf der Huskyfarm mit den letzten Vorbereitungen für unsere Expedition nach Spitzbergen beschäftigt: Die Schlitten bekommen neue Kufenbelege, alle Verbindungen werden kontrolliert und alle beschädigten Seile ausgetauscht.
Es gibt noch unglaublich viel zu tun, denn gleich nach Ostern geht es los. Zum Glück haben wir jede Menge Hilfe bekommen: Lisa Klauer kümmert sich um die Hunde und hilft im Büro. Morten Klauer und Matthias Bohley überholen die Schlitten und das andere Equipment.

Wer der Expedition mit ihrem aktuellen und bebilderten Tagebuch folgen möchte, hat dazu auf der Expeditionswebsite Gelegenheit: www.spitzbergen-expedition.de