Es wird wieder heller

Es wird wieder heller

Nun wird es wieder deutlich heller, denn vor Weihnachten überschritt die Polarnacht ihren Höhepunkt. Bei wolkenlosem Himmel konnten wir auf unserer Neujahrstour die Hunde bereits um 9.00 Uhr anspannen. Dafür reichte das Licht der Dämmerung am Morgen aus.

Pastellfarbene Verläufe am Himmel von gelb im Süden bis dunkelblau im Norden gehören in dieser Jahreszeit zum Programm. Farben, die es nur jetzt um diese Jahreszeit zu sehen gibt.

Drei Touren haben wir bis jetzt absolviert. Tiefer Schnee bedeckt seit Oktober die Landschaft und hat das Vorwärtskommen im Wald nicht immer leicht gemacht. Oberhalb der Baumgrenze und auf den Seen kamen wir dafür um so besser vorwärts.

Die Gespanne meisterten die Aufgaben hervorragend. Den Hundetrainern vom vergangenen Herbst und Frühwinter sei hiermit noch einmal für das wirklich erfolgreiche Training der Hunde gedankt.

Foto oben: Felix Redeker

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Mit diesem tagesaktuellen Foto wünscht die Huskyfarm allen Lesern der Website geruhsame Feiertage.

Die Huskyfarm hat Weihnachtsbesuch von zwei Familien bekommen und alle freuen sich auf die Feiertage in winterlicher Umgebung. Während draußen Väterchen Frost für knackige 25 Grad sorgt, ist es drinnen besonders gemütlich wenn im Ofen ein Feuer prasselt und die Kinder den Weihnachtsgeschichten lauschen.
Am nächsten Morgen geht es dann wieder nach draußen mit dem Schlitten auf die Rodelbahn oder auf einen Spaziergang mit den Hunden. Und wenn alle ganz durchgefroren sind, wird die Sauna eingeheizt…

Die Polarnacht hat sich schon vor einigen Wochen über die Huskyfarm gesenkt. Um die Mittagszeit hüllen pastellfarbene Farbverläufe am Himmel die Landschaft in ein besonders mildes Licht.

Huskyfarm beim ZDF

Huskyfarm beim ZDF

Am Freitag den 04. 01. 2013 um 16:00 Uhr sendet das ZDF einen kleinen Beitrag über die Huskyfarm im Winter in ihrem Magazin „Heute in Europa“.

Schnee, Schnee, Schnee

Schnee, Schnee, Schnee

Am 21. Oktober legte Petrus offensichtlich den Wetterschalter um: Von Spätherbst auf satten Winter. Denn seit diesem Datum schneit es nahezu täglich.
Schon längst sind wir vom Trainingswagen auf die Schlitten umgestiegen. Fast jeden Tag wühlen sich die Hunde von neuem durch den frisch gefallenen Schnee. Die Loipen vom Vortag sind selten zu sehen.
Uns allen macht das riesigen Spaß, denn mit den Schlitten sind wir nicht mehr auf Waldwege angewiesen. Nun fahren wir über die Hochebenen am See Altevatn. Gute 20 Kilometer beträgt die tägliche Trainingsstrecke.
Unsere Crew ist angewachsen. Sissy Kuehnert und Svetlana Meyer haben das Team maßgeblich verstärkt. Nun werden neben dem Training der 80 Huskies und den anderen täglichen Arbeiten mit den Hunden Geschirre genäht, Seile gespleißt, Schlitten für die Tourensaison überholt und Hundefutter produziert.

Huskyfarm im TV

Huskyfarm im TV

Sonntag, den 25. November, sendet der NDR im Rahmen des Ostseereports um 18.00 Uhr einen kurzen Beitrag über die Zustände auf der Huskyfarm: Lillith, unsere kleine TV-Heldin wird zum ersten Mal vor den Schlitten gespannt und einige Vorbereitungen zur unserer Spitzbergen Expedition im kommenden Jahr.

Wer also über die neusten Entwicklungen auf der Huskyfarm informiert werden möchte, muß sich am kommenden Sonntag wohl oder übel vor die Mattscheibe setzen.

Neue Website online

Neue Website online

Vor etwa einem Jahr entstand der Plan, die Website der Huskyfarm zum dritten Mal grundlegend zu modernisieren und neu aufzubauen. Zum einen wollten wie die Faszination des Hundeschlittenfahrens noch bildgewaltiger und eindrucksvoller darstellen, zum anderen war es uns auch wichtig, die Struktur der Navigation zu überarbeiten und unsere Angebote leichter auffindbar zu machen. Neben unseren Hundeschlittentouren wollen wir besonders auch die Möglichkeit, auf der Huskyfarm im Sommer wie im Winter Urlaub zu machen, stärker in den Vordergrund stellen.

Im März begannen wir mit der Programmierung, und besonders in den Sommermonaten arbeiteten wir intensiv am Eingeben der ganzen Texte und Bilder sowie der Konvertierung der bestehenden Daten. Wichtig war uns – neben der Präsentation unserer Angebote, die die Faszination der nordischen Natur so bildlich wie möglich rüberbringen sollte – eine möglichst ökonomische Pflege der Website. Denn schließlich wollen wir ja vor allem mit den Hunden und Gästen unterwegs sein.

Nun wünschen wir also viel Spaß mit der neuen Website und hoffen, dass sie auf ebenso große Resonanz wie der alte Webauftritt stoßen wird. Wer sich für einige Hintergrund-Gedanken zur Produktion interessiert, findet im Impressum einen kurzen Text zum “Making Of” der neuen Website.

Winter

Winter

Schon vor dem letzten Wochenende gab es den ersten Schnee. Vorausgegangen waren viele Tage mit Frösten, die das Thermometer bis auf -10 Grad fallen ließ. Noch nicht genug um von Trainingswagen auf den Schlitten umzusteigen. Aber immerhin!

Meist kommt und geht der Schnee um diese Jahreszeit, abgelöst von Schneematsch und feuchtem Wetter.
Doch diesmal sieht es anders aus: Nach den Wetterprognosen soll der Winter nun wirklich Einzug halten. Mehr Schnee und zweistellige Minustemperaturen sind gemeldet.

Seit einer Woche liegt die Trainingstrecke bei 16 Kilometern. Damit sind nun die Wege für die Trainingswagen ausgereizt. Deswegen kommt der Wintereinbruch gerade passend. Denn bald ist den Hunden die jetzige Strecke zu kurz.

Wir und die Hunde freuen uns wenn die Sümpfe, Seen und Flüsse sicher zugefroren sind und eine dicke Schneedecke den Boden bedeckt. Dann gibt es keine Begrenzungen für lange Trainingstouren mehr.

Indian Summer

Indian Summer

Der Herbst zeigt sich ähnlich wechselhaft wie der Sommer. Heute am frühen morgen jedoch gibt er alles: nach mehreren frostigen Nächten hat sich das Laub stark verfärbt. Der Wald schillert in kräftigem Gelb und Rot.
Auch der Tundrabewuchs steht den kräftigen Farben des Waldes in nichts nach. Oberhalb der Baumgrenze dominieren nun die warmen Farben des Herbstes.

Während am Morgen alle Gräser mit glitzerndem Raureif bedeckt sind und die ersten Sonnenstrahlen den Hof berühren werden die Vorbereitungen für das tägliche Huskytraining eingeleitet. Die Hunde schauen aufmerksam zu. Bald geht es los und in den kühlen Morgen hinein.

Die Trainingsstrecke hat sich nun auf acht Kilometer und 200 Höhenmeter erweitert.

Huskytraining

Huskytraining

Pünktlich zum Beginn des Septembers haben wir mit dem Training der Huskies begonnen. Insgesamt acht Gespanne fegen nun mehrmals in der Woche durch den schon leicht herbstlichen Wald, einen Trainingswagen als Schlittenersatz hinter sich herziehend. Die beiden Wagen werden jeweils von Corinna Treite und Matthias Bohley gesteuert.
Corinna und Matthias wollen die Zeit bis zum Tourenbeginn im Dezember mit dem Trainieren der Hunde verbringen. Doch damit nicht genug: Zur Saisonvorbereitung gehört auch der Bau und die Reparatur der Schlitten, Halsbänder und Zugseile müssen gespleißt und Zuggeschirre genäht werden. Langweilig wird es uns allen nicht werden.

Wir alle – Zwei- und Vierbeiner – freuen uns, dass es nun wieder losgeht und der Winter mit den Schlittentouren immer näher rückt.

Kanuwelpen

Kanuwelpen

Wie bei jedem Welpenwurf versuchen wir auch den jetzigen Welpen die Scheu vor dem Wasser zu nehmen. Aber nicht nur dass: Die Junghunde sollen lernen, das sie bei uns sicher sind. Selbst wenn das Kanu schaukelt und das Wasser unter dem Kanu gluckst kann ihnen nichts passieren!
Dieses Grundvertrauen ist nachher auf den Schlittentouren von großer Bedeutung: Denn im Winter kommen wir auch oft in Situationen, die den Hunden nicht ganz geheuer sind. Vor allem bei den Leithunden ist es dann besonders wichtig, dass sie nicht in Panik geraten, sondern unseren Befehlen zugänglich sind. Vertrauen ist schließlich die beste Grundlage für eine Zusammenarbeit.
Die Aktion ist von Erfolg gekrönt: schon nach kurzer Zeit verliert unser NDR TV-Star Lillith die Scheu im Kanu und wird selbstsicherer. Auch ihre Schwester Gjøa schaut mutig über die Reling.

Übrigens: nach einem überwiegend kalten und nassen Sommer treibt jetzt die warme Sonne die Rentiere auf die kühlenden Schneeflächen. Stundenlang verblieb die große Rentierherde heute auf unserem „Hausgletscher“ auf einer Höhe von 1100 Metern.