Neue Website online

Neue Website online

Vor etwa einem Jahr entstand der Plan, die Website der Huskyfarm zum dritten Mal grundlegend zu modernisieren und neu aufzubauen. Zum einen wollten wie die Faszination des Hundeschlittenfahrens noch bildgewaltiger und eindrucksvoller darstellen, zum anderen war es uns auch wichtig, die Struktur der Navigation zu überarbeiten und unsere Angebote leichter auffindbar zu machen. Neben unseren Hundeschlittentouren wollen wir besonders auch die Möglichkeit, auf der Huskyfarm im Sommer wie im Winter Urlaub zu machen, stärker in den Vordergrund stellen.

Im März begannen wir mit der Programmierung, und besonders in den Sommermonaten arbeiteten wir intensiv am Eingeben der ganzen Texte und Bilder sowie der Konvertierung der bestehenden Daten. Wichtig war uns – neben der Präsentation unserer Angebote, die die Faszination der nordischen Natur so bildlich wie möglich rüberbringen sollte – eine möglichst ökonomische Pflege der Website. Denn schließlich wollen wir ja vor allem mit den Hunden und Gästen unterwegs sein.

Nun wünschen wir also viel Spaß mit der neuen Website und hoffen, dass sie auf ebenso große Resonanz wie der alte Webauftritt stoßen wird. Wer sich für einige Hintergrund-Gedanken zur Produktion interessiert, findet im Impressum einen kurzen Text zum “Making Of” der neuen Website.

Winter

Winter

Schon vor dem letzten Wochenende gab es den ersten Schnee. Vorausgegangen waren viele Tage mit Frösten, die das Thermometer bis auf -10 Grad fallen ließ. Noch nicht genug um von Trainingswagen auf den Schlitten umzusteigen. Aber immerhin!

Meist kommt und geht der Schnee um diese Jahreszeit, abgelöst von Schneematsch und feuchtem Wetter.
Doch diesmal sieht es anders aus: Nach den Wetterprognosen soll der Winter nun wirklich Einzug halten. Mehr Schnee und zweistellige Minustemperaturen sind gemeldet.

Seit einer Woche liegt die Trainingstrecke bei 16 Kilometern. Damit sind nun die Wege für die Trainingswagen ausgereizt. Deswegen kommt der Wintereinbruch gerade passend. Denn bald ist den Hunden die jetzige Strecke zu kurz.

Wir und die Hunde freuen uns wenn die Sümpfe, Seen und Flüsse sicher zugefroren sind und eine dicke Schneedecke den Boden bedeckt. Dann gibt es keine Begrenzungen für lange Trainingstouren mehr.

Indian Summer

Indian Summer

Der Herbst zeigt sich ähnlich wechselhaft wie der Sommer. Heute am frühen morgen jedoch gibt er alles: nach mehreren frostigen Nächten hat sich das Laub stark verfärbt. Der Wald schillert in kräftigem Gelb und Rot.
Auch der Tundrabewuchs steht den kräftigen Farben des Waldes in nichts nach. Oberhalb der Baumgrenze dominieren nun die warmen Farben des Herbstes.

Während am Morgen alle Gräser mit glitzerndem Raureif bedeckt sind und die ersten Sonnenstrahlen den Hof berühren werden die Vorbereitungen für das tägliche Huskytraining eingeleitet. Die Hunde schauen aufmerksam zu. Bald geht es los und in den kühlen Morgen hinein.

Die Trainingsstrecke hat sich nun auf acht Kilometer und 200 Höhenmeter erweitert.

Huskytraining

Huskytraining

Pünktlich zum Beginn des Septembers haben wir mit dem Training der Huskies begonnen. Insgesamt acht Gespanne fegen nun mehrmals in der Woche durch den schon leicht herbstlichen Wald, einen Trainingswagen als Schlittenersatz hinter sich herziehend. Die beiden Wagen werden jeweils von Corinna Treite und Matthias Bohley gesteuert.
Corinna und Matthias wollen die Zeit bis zum Tourenbeginn im Dezember mit dem Trainieren der Hunde verbringen. Doch damit nicht genug: Zur Saisonvorbereitung gehört auch der Bau und die Reparatur der Schlitten, Halsbänder und Zugseile müssen gespleißt und Zuggeschirre genäht werden. Langweilig wird es uns allen nicht werden.

Wir alle – Zwei- und Vierbeiner – freuen uns, dass es nun wieder losgeht und der Winter mit den Schlittentouren immer näher rückt.

Kanuwelpen

Kanuwelpen

Wie bei jedem Welpenwurf versuchen wir auch den jetzigen Welpen die Scheu vor dem Wasser zu nehmen. Aber nicht nur dass: Die Junghunde sollen lernen, das sie bei uns sicher sind. Selbst wenn das Kanu schaukelt und das Wasser unter dem Kanu gluckst kann ihnen nichts passieren!
Dieses Grundvertrauen ist nachher auf den Schlittentouren von großer Bedeutung: Denn im Winter kommen wir auch oft in Situationen, die den Hunden nicht ganz geheuer sind. Vor allem bei den Leithunden ist es dann besonders wichtig, dass sie nicht in Panik geraten, sondern unseren Befehlen zugänglich sind. Vertrauen ist schließlich die beste Grundlage für eine Zusammenarbeit.
Die Aktion ist von Erfolg gekrönt: schon nach kurzer Zeit verliert unser NDR TV-Star Lillith die Scheu im Kanu und wird selbstsicherer. Auch ihre Schwester Gjøa schaut mutig über die Reling.

Übrigens: nach einem überwiegend kalten und nassen Sommer treibt jetzt die warme Sonne die Rentiere auf die kühlenden Schneeflächen. Stundenlang verblieb die große Rentierherde heute auf unserem „Hausgletscher“ auf einer Höhe von 1100 Metern.

Restbestand

Restbestand

Mein Buch „Expedition Polarlicht“ über unsere Spitzbergen Husky-Expedition 2001 auf den Spuren der Christiane Ritter weit im Norden des Archipels kommt nun in der 3. Taschenbuchauflage bei National Geographic/Malik heraus.

Noch haben wir einen kleinen Restbestand der 2. Auflage zum alten Preis von 11.- Euro. Wer einige Euros sparen will, kann das Buch zum alten Preis hier bestellen: Shop.

Sommer

Sommer

Endlich hat das Grün der Gräser und Blätter die Landschaft frühlingshaft gefärbt. Die Temperaturen näherten sich in den letzten Tagen hin und wieder der 20 Grad Grenze.
Schmelzwasser füllt nun alle Bäche und Flüsse – ein gleichmäßiges Rauschen erfüllt unser Tal.

Bis spät abends können wir in der Sonne sitzen. Erst gegen 23.00 Uhr verschwindet die Sonne für ein paar Stunden hinter unserem Hausberg. Dann wird nur noch der gegenüberliegende Berghang von der Sonne beschienen.

Oberhalb der Baumgrenze liegt der Schnee noch recht hoch. Deswegen haben sich die Sami zu einer späteren Markierung der jungen Rentierkälber entschlossen. Selbst wenn die Schneeflächen zusammen geschmolzen sind und die Rentiere gut tragen, geht von den randvollen Flüssen und Bächen eine große Gefahr für die Rentiere aus . Beim Passieren der reißenden Flüsse würden die Tiere einfach weggespült werden.

Lillith im TV

Lillith im TV

Lillith und ihre Geschwister sind nun ein halbes Jahr alt und lassen immer größere Abstände zum Rockzipfel der Mutter. Wenn wir mit ihnen spazieren gehen, passiert es nicht selten, dass einige von ihnen aus unserem Blicken verschwinden. Zu verlockend sind die Fuchs- und Hasenspuren!

Wer sich die neuesten Bilder von Lillith und ihren Geschwistern anschauen möchte, hat dazu im kommenden NDR-Ostseereport Gelegenheit: 10.06.2012 um 18:00 Uhr

Wo bleibt der Frühling

Wo bleibt der Frühling

Das fragen nicht nur wir uns, sondern auch alle anderen Einwohner Nordnorwegens. Dichtes Schneetreiben gefolgt von Nachtfrösten, die nur selten von richtigem Tauwetter unterbrochen werden – das ist wahrhaftig noch kein Frühling! (siehe Foto vom Samstag)
Besonders schlimm ist das für die Rentierkälber, die dieser Tage geboren werden: in dichtem Schneetreiben gelingt es den Müttern kaum, den gerade eben geborenen Nachwuchs trocken zu lecken. Die Sami befürchten damit einen hohen Verlust an Rentierkälbern.

Hoffnung macht zum Glück nun die Wettervorhersage: Die Niederschläge sollen abnehmen und die Temperatur ein wenig steigen.

Abschied vom Winter?

Abschied vom Winter?

Pünktlich zum Ende unserer zweiwöchigen Tour zum Berg Kebnekaise hat sich der Winter verabschiedet – oder macht er nur eine Pause?
Wie dem auch sei: Regen tropft von den Dächern der Hundehütten und kleine Rinnsale mit Schmelzwasser furchen durch den Schnee auf dem Hof.

Hinter uns liegen nun stramme fünf Monate mit vielen erlebnisreichen Touren in den Bergen, vielen netten Gästen, die mit uns zusammen den nordischen Winter in unserer Bergwelt erleben wollten. Das hat uns allen viel Spaß gemacht.

Lediglich zu Beginn des Winters wollte selbiger nur zögerlich loslegen. Das in vielen Medien versprochene Nordlicht lahmte genauso und recht windiges Wetter verpasste unserem Aktionsradius an einigen Tagen einen deutlichen Dämpfer.

Leider gab es auch ein paar Blessuren zu beklagen. Verrenkte Knie und Finger, eine Verletzung mit der Säge sind zum Glück seltener als blaue Flecke, kamen aber leider diesen Winter auch vor. Aber solche Blessuren sind wohl nicht ganz zu vermeiden bei den Herausforderungen einer Huskyexpedition in der winterlichen Natur.

Im Januar wendete sich wettermäßig das Blatt: der Winter wurde winterlich, das Nordlicht lies sich auch nicht lumpen und kein einziges Unwetter zwang die Hunde in die so ungeliebte Kurzarbeit.
Sowohl während unserer Tour „Russian Border“ als auch auf der Tour zum Kebnekaise leistete die Sonne viele Überstunden. Auf letzterer wurde sich abschnittweise bis auf das T-Shirt ausgezogen, wobei ein Teilnehmer sogar auch dies ablegte: Es war eine sonnenbebrillte Tour mit hohem Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme.