Welpensommer

Welpensommer

Nachdem sich der Winter in den letzten Mai- und ersten Juniwochen noch einmal richtig verausgabt hat, ist es nun endlich warm und grün geworden. Die Kartoffelpflanzen schauen bereits vorsichtig zum Tageslicht und der Salat im Treibhaus wächst bei dem Dauertag was das Zeug hält.

Das genießen die Welpen in vollen Zügen, wenn sie bei ihren täglichen Ausflügen eine Schneise der Verwüstung durch die Botanik ziehen. Kilometer lange Ausflüge mit dem Kanu oder nasse Bachdurchquerungen nehmen für die kleinen Vierbeiner schon mal expeditionsartigen Charakter an.

Doch erst auf dem Rückweg weicht der Schabernack und das ständige Suchen nach dem nächsten Streich einer zunehmenden Müdigkeit.

Der Abschied vom Winter ...

Der Abschied vom Winter ...

… fiel in diesem Frühjahr sehr abrupt aus. Nur sechs Tage nach dem Ende unserer letzten Schlittentour zum Dreiländereck brach mit aller Macht der Frühling aus. Selbst bei uns in Innset kletterte das Thermometer kurzfristig auf +(!) 20 Grad.

Kein Wunder, dass der Bootssteg sofort ins Wasser gelassen wurde und die Kinder ihr erstes Bad nehmen wollten. Das stellte sich jedoch als recht erfrischend heraus. Die Wassertemperatur bewegte sich gerade erst bei schmerzhaften +3,5 Grad Celsius.

Unser See trägt in den geschützten Buchten immer noch eine solide Eisdecke. Das Kanu übernimmt da schon mal die Funktion eines Eisbrechers. Das Schmelzwasser im Fluss Dittielva bricht jetzt das Eis in seinem Mündungsdelta auf.

Kleine und große Eisschollen eisen sich los und werden unter leisem Klirren auf den See getrieben. Auf der kilometerlangen Fahrt über den See lösen sie sich langsam auf. Der Winter verabschiedet sich.

Der Weihnachtsmann ...

Der Weihnachtsmann ...

… huschte heute auf seinem Weg in den Süden durch die Huskyfarm – wie unschwer auf der heutigen Aufnahme zu erkennen ist.

Aufgrund des hohen Paketaufkommens hat er dieses Jahr die Rentiere gegen Huskies eingetauscht. Wir freuen uns, ihn dabei unterstützen zu können.

Wir wünschen allen Verwandten, Freunden und Gästen besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die letzten Sonnenstrahlen ...

Die letzten Sonnenstrahlen ...

… in diesem Jahr erreichen gerade noch die Bergspitzen. In wenigen Tagen wird die Sonne für sechs Wochen ganz hinter dem Horizont verschwinden. Doch auch hinter dem Horizont vermag sie – unter der Zuhilfenahme des weißen Schnees als gigantischen Reflektor – die Landschaft zu erleuchten.

Selbst am Tag der längsten Nacht, am 21. Dezember, können wir hier mit mindestens drei Stunden Tageslicht aufwarten. Und: Jeden Tag wird es dann fast neun Minuten länger hell!

Alle Seen sind jetzt zugefroren. Kein Wunder, denn das Thermometer bewegte sich über mehrere Wochen hinweg um -10°. Nur die Schneetiefe lässt noch zu wünschen übrig. Das behindert die täglichen Trainingstouren jedoch kaum. Jetzt liegen die Trainingsetappen bei 18 Kilometern.

Der erste Schnee ...

Der erste Schnee ...

… fiel heute Nacht. Nachdem sich bereits gestern Abend die Temperaturen gegen den Nullpunkt bewegten, erwachten wir heute in einer schneeweißen Landschaft.

Die bunten Blätter der Bäume schauten noch knapp aus dem Weiß hervor und auch die knallroten Mohnblumen, die sich bisher tapfer gegen das immer kälter werdende Wetter geschlagen hatten, setzen nun heftige Farbtupfer in dem frischen Schnee.

Obwohl auch für die kommenden Tage weiterhin Schneefall gemeldet wird, können wir doch nicht davon ausgehen, dass der Schnee liegen bleibt. Unsere Faustregel: Der Schnee, der liegen bleibt, kommt nicht vor dem 20. Oktober!

Die Ernte im Indian Summer ...

Die Ernte im Indian Summer ...

… fällt dieses Jahr besonders großzügig aus. Nach diesem warmen Sommer wundert das niemandem. Zuerst kamen die Pilze in unglaublicher Anzahl. Besonders die schmackhaften Birkenpilze und Rotkappen taten sich mengenmäßig hervor.

In weniger als einer halben Stunde war eine Mahlzeit für 6 Personen gepflückt. Und da sie so zahlreich aus dem Boden spießten, wurden sie von einigen Gästen in langen Ketten über dem Ofen getrocknet, um sie dann für den Winter lagern zu können.

Dann kam die Zeit der Blau- und Himbeeren. “So große und viele Blaubeeren habe ich noch nie hier gesehen” – dieser Ausspruch war nicht selten zu hören. Der Duft von Blaubeerkuchen und frisch gekochter Marmelade durchzog die Küchen der Huskyfarm.

Zwei Nächte mit Frost machte allerdings den Him- und Blaubeeren der Garaus. Nur noch in geschützten Lagen wachsen die Beeren weiterhin und haben dabei an Süße noch unglaublich gewonnen.

Die Preiselbeeren dagegen überstanden die ersten Frostnächte unbeschadet. Das Aroma hat sogar gewonnen! Auch sie stehen wieder derart zahlreich, dass schnell einige Liter gesammelt sind.

Das Resultat kann sich sehen lassen. Viele Gläser mit Marmelade füllen das Kellerregal – nicht nur auf der Huskyfarm, sondern sicher auch das unserer Gäste. Mehr können es nicht werden, obwohl die Preiselbeeren immer noch dicht im Wald stehen. Wir haben schlicht und einfach keine Gläser mehr!

Inzwischen sind auch die Kartoffeln vor den ersten tiefen Frösten im Keller in Sicherheit gebracht worden. Jetzt ist alles für den kommenden Winter vorbereitet.

Restbestand

Restbestand

Mein Buch „Expedition Polarlicht“ über unsere Spitzbergen Husky-Expedition 2001 auf den Spuren der Christiane Ritter weit im Norden des Archipels kommt nun in der 3. Taschenbuchauflage bei National Geographic/Malik heraus.

Noch haben wir einen kleinen Restbestand der 2. Auflage zum alten Preis von 11.- Euro. Wer einige Euros sparen will, kann das Buch zum alten Preis hier bestellen: Shop.