Erster Schnee

Erster Schnee

Der Winter kündigt sich in diesem Jahr recht früh an. Bereits mehrmals schneite es bis zu uns hinunter. Die Hunde finden das toll, denn bei tiefen Temperaturen entwickeln sie unglaubliche Kräfte – die Motivation macht einen deutlichen Sprung. Sie fühlen sich im richtigen Element.

Die Welpen, die nun bereits seit zehn Tagen mit offenen Augen durch die Welt laufen, ficht das alles nicht an. Man rückt in der Hütte dichter zusammen und wärmt sich gegenseitig. Nur für das Geschäft wird die Hütte verlassen und seit neustem, wenn es Futter gibt. Denn seit einigen Tagen fressen sie auch richtiges Hundefutter.

Unser kleines Sorgenkind ist auch fleißig am Napf zugange. Den ganzen Tag über ist er bei seinen Kollegen. Nur nachts holen wir ihn noch ins Haus. Dann bekommt er seine Extraportion Milch.
Er hat auch bereits ordentlich zugelegt. Doch seine Geschwister auch. Somit ist er mit 1400 gr. immer noch deutlich leichter als sein dickster Bruder mit 2200 gr.

Vorträge im kommenden Herbst

Vorträge im kommenden Herbst

Im kommenden Herbst sind wir mit unserer Multivisionsshow „Nördlich des Treibeises“ unterwegs. Hier die Veranstaltungsorte:

Schleswig: 31. 10. 2014; 20.00 Uhr, Hotel Hohenzollern; Moltkestr. 41; Vorverkauf: 04621-222 02
Hamburg: 04.11.14; Beginn 20:30 Uhr; Globetrotter Ausrüstung, Wiesendamm 1
Köln: 05. 11. 2014; Beginn 20:30 Uhr; Globetrotter Ausrüstung; Richmodstraße 10
Frankfurt: 06.11.14; Beginn: 20:30 Uhr; Globetrotter Ausrüstung, Grusonstraße 2

Die Multivisionshow erzählt von unserer Expedition mit 37 Huskies in den nordöstlichen Teil Spitzbergens. Hier suchten wir nach Spuren der vor 100 Jahren verschollenen Schröder-Stranz Expedition.
Eine spannende Dokumentation der Expedition durch die unendliche Gletscherwelt Spitzbergens, dem Versuch den Irrgarten aus Treibeis in der Wasserstrasse Hinlopenstretet zu überqueren und der monatelangen Einsamkeit auf Nordaustland mit Eisbären als einzige Nachbarn.
Weiter Info zur unserer Expedition auf Spitzbergen gibt es hier.

Dramatische Tage

Dramatische Tage

Bei den Welpen lief in den letzten Tagen nicht alles so glatt, wie es zunächst ausgesehen hatte. Ein männlicher Welpe fiel bereits bei der Geburt als besonders klein auf. Damit wurde ihm besondere Aufmerksamkeit zuteil. Das war sein Glück. Regina machte sich zunehmend Sorgen, da er es scheinbar immer weniger vermochte sich gegen seine Geschwister durchzusetzen, wenn es darum ging zu den Zitzen der Mutter zu gelangen.
Rasend schnell verlor er Kraft, schaffte es kaum sich aufzurichten – im Gegensatz zu seinen Geschwistern. Unverzüglich versorgte Regina ihn mit Milch, einem Muttermilchersatzpräperat – tropfenweise aus einer Spritze. Mit einer Nuckelflasche konnte er zunächst nichts anfangen.
Mit viel Geduld setzte sie ihn immer wieder an die Zitzen der Mutter, die aber oft nicht anderes im Sinn hatte, als zu ihren anderen Welpen zurückzukehren, die sich lauthals über ihre aushäusige Mutter beklagten. Erwischte sie die Mutter einmal in völlig entspanntem Zustand, waren oft alle Zitzen leer gesaugt. Kurz: Es war ein einziger Kampf, der über längere Zeit verloren wirkte.
Doch gestern schienen die beharrlichen Bemühungen endlich Früchte zu tragen. Kam er langsam zu Kräften? Oder bilden wir es uns nur ein?
Gegen Abend dann die Gewissheit: Er wird lebendiger, nimmt Nahrung nicht mehr tropfenweise zu sich und hat lange Perioden, in denen er sich nach einer Mahlzeit völlig entspannt.
Heute – nach 48 dramatischen Stunden – nuckelt er gierig an der Flasche. Wir atmen auf. Das schlimmste liegt hinter ihm.
Noch ist es zu früh ihn wieder bei seinen Geschwistern einzusortieren. Bis er wieder ganz hergestellt ist, bleibt es bei uns im Haus.

Reiche Ernte

Reiche Ernte

Bei uns ist nun wieder die Zeit des Erntens gekommen. Am letzten Wochenende fuhren wir an die Küste um mit Freunden zusammen dort die Pfifferlingsfelder abzuernten.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 15 Kilogramm Pfifferlinge, und jeweils ca. 2,5 Kilogramm Blaubeeren, Himbeeren und Preiselbeeren konnten wir mit nach Hause nehmen.

Bei uns im Tal sind nur selten Pfifferlinge zu finden. Hier dominiert die Rotkappe und – in diesem Jahr – der Reifpilz (Zigeuner).
Während die Pfifferlinge eingelegt und eingekocht werden, trocknen wir die Rotkappen über dem Ofen. Die machen sich dann gut in Saucen, während die eingelegten Pilze als Beilage sehr gut zu Wild passen.
Bei uns im Tal gab es übrigens in diesem Jahr nur recht geringe Mengen Multe- und Blaubeeren. Vielleicht war der Sommer zu trocken?

Die Würfel sind gefallen

Die Würfel sind gefallen

Im kommenden Jahr werden wir wieder nach Spitzbergen aufbrechen um auf Nordaustlandet den nördlichen Teil der Landbrücke zwischen der östlichen und westlichen Eiskappe nach Überresten der verschollenen Schröder-Stranz Expedition abzusuchen.
Nach unserer Expedition (2013) im südlichen Teil der Landbrücke, hat es uns einfach gewurmt, dass uns der Weg in den Norden durch die reißenden Schmelzwasserströme versperrt war. Die Arbeit war also nur halb getan.
In den vergangenen Monaten hat sich nun ein Expeditionsteam herausgeschält, mit dem wir einen neuen Versuch wagen wollen. Und nicht zuletzt der Kontakt zu neuen und tatkräftigen Sponsoren hat den Weg zu einer neuen Expedition geebnet.
Wer mehr darüber wissen und die laufenden Vorbereitungen verfolgen möchte, kann dies auf der überarbeiteten und aktualisierten Expeditions-Website tun: www.spitzbergen-expedition.com.

Huskytraining hat begonnen

Huskytraining hat begonnen

Um den immer noch sehr hohen Tagestemperaturen aus dem Weg zu gehen, haben wir in aller Frühe heute mit dem Training der Huskies begonnen.
Bereits zum Ende der vergangenen Woche reisten die beiden Hundetrainer Natascha Goenen und Manuel Hilgers an. Somit gab es genug Zeit die Gespanne zusammen zu stellen und die Hundenamen zu lernen.
Heute morgen schauten die Hunde dann etwas verwundert auf die Trainingsvorbereitungen und als ihnen klar wurde, dass das Training nun beginnt, brachen sie in ohrenbetäubenden Jubelbellen aus. Gegen 10.00 Uhr stieg die Temperatur auf 15 Grad und sorgte für immer länger heraushängende Zungen bei den Hunden. Zum Glück sind sinkende Temperaturen gemeldet.

Gute Mischung

Gute Mischung

Nun hat sich Kaisa überlisten lassen. Mit einer gut gefüllten Futterschale als Ablenkung, konnten wir die Geschlechtsverteilung im Welpenwurf untersuchen. Es sind vier Jungen und drei Mädels.
Wie auf den Fotos gut zu erkennen ist sind sie alle wohlauf und wie wir meinen, sogar bereits recht kräftig.

Welpen Live-Ticker: Nacht gut überstanden

Freitag; 07:00 Uhr: Alle Welpen und die Mutter, Kaisa, haben ihre erste Nascht wohlbehalten überstanden.Damit ist die Chance sehr groß, dass alle sieben überleben werden. Es war also eine Bilderbuchgeburt!

Welpen Live-Ticker: alles ok

Welpen Live-Ticker: alles ok

Donnerstag; 15:00 Uhr: Es scheint bei sieben Welpen zu bleiben.
Kaisa hat alle Neugeborenen trocken geleckt.
Sie machen einen quicklebendigen Eindruck, schieben sich zielgerichtet an die Zitzen der Mutter und quaken laut, wenn Kaisa sie beim Säubern von der Milchzufuhr trennt.
Noch lässt Kaisa uns nicht an den Nachwuchs. Somit können wir das Verhältnis zwischen Rüden und weiblichen Welpen noch nicht heraus finden.

Welpen Live-Ticker: Sieben

Welpen Live-Ticker: Sieben

Donnerstag; 12:00 Uhr: Nun haben wir sieben Welpen gezählt. Bleibt es dabei? Das ist schwer zu sagen. Sechs Welpen ist die Durchschnittsgrösse eines Wurfes. Wir hatten allerdings schon Würfe mir elf Welpen…