Der Job

Gegen Anfang September fängt das Hundetraining an; es endet vier Monate später im Dezember, wenn die Tourensaison beginnt.

Jeder Hundetrainer wird über den gesamten Zeitraum hinweg für das Training seiner Teams verantwortlich sein. Denn es braucht seine Zeit, bis er den Charakter jedes einzelnen Hundes kennengelernt hat. Erst dann ist er in der Lage die Hunde individuell anzusprechen und richtig zu motivieren. Das gilt besonders für den Umgang mit den Leithunden. Außerdem kann er erst jetzt herausfinden, welcher Hund an welcher Stelle des Gespanns laufen sollte.

Konsequenz im Umgang mit den Hunden ist sehr wichtig, da sie sich an einem Leitfaden der Erziehung orientieren sollen. Beim Training muss eine “Linie” gefahren werden.

Zum Training in der schneefreien Zeit wird ein Trainingswagen benutzt. Jeder Hund soll jeden zweiten Tag unterwegs sein. Da die Trainingsstrecken immer länger werden, nimmt der Job schließlich den ganzen Tag ein.

Ende Oktober – wenn genügend Schnee liegt – gehen wir zum Schlittentraining über. Mitte Dezember beginnt die Zeit der Tourensaison, und die Hunde sind überwiegend vom Hof.

Eigenverantwortung und Kraft

Beim Trainerjob ist selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten angesagt. Wer bisher körperlich nicht gearbeitet hat, den werden die Jobs bei uns sehr beanspruchen. Fast alle Arbeiten hier benötigen Kraft.

Und es gibt immer viel zu tun. Wer damit Schwierigkeiten hat und wer sich nicht selbstständig die Arbeiten einteilen und organisieren kann, der wird kaum glücklich werden.

Vorkenntnisse im Umgang mit Schlittenhunden sind natürlich äussert brauchbar, aber nicht Voraussetzung. Doch sollte eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Tieren vorliegen. Denn es ist äusserst wichtig die Tiere richtig anzusprechen und zu wissen, was die Tiere verstehen können und was nicht.

Es dreht sich also um vier Jobs, die bei uns zu vergeben sind:

jeweils zwei Trainerjobs bei Jan/Ane und Björn/Regina von September bis Weihnachten.

Für den Aufenthalt steht eine Hütte/Zimmer zur Verfügung. Die Jobs laufen gegen Kost und Logis.

Wer mehr über den Job erfahren möchte, findet ein Huskytrainer-Tagebuch von Madita Boock als Blog hier .

Madita schreibt über ihren Blog: “Vier Monate als Huskytrainerin in Nord-Norwegen, ein einmaliges, aufregendes, kräftezehrendes, lehrreiches und atemberaubendes Erlebnis. Vier Monate, in denen ich unglaublich viel über mich selber gelernt habe, viele Prüfungen durchstanden habe und unglaublich viel Spaß hatte. Und vor allem mit so interessanten, beeindruckenden Geschöpfen arbeiten durfte: meinen Hunden.”

An einem Job interessiert?

Wir bearbeiten in der Regel die Bewerbungen für die Trainerjobs im Januar vorher. Deswegen bitte die Bewerbungen im Dezember schicken.

Bewerbungen bitte mit kurzer Beschreibung der Outdoor- und Wintererfahrung, Ausbildung oder was immer Du kannst- auch handwerklich-, Erfahrung mit Hunden/Tieren, dazu Alter, Telefonnummer, Bild etc.

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