ES BEGANN MIT EINEM DACKEL

Viele träumen davon, Björn Klauer hat es einfach getan: Er ist nach Norwegen ausgewandert und Hundeschlitten-Profi geworden. Heute lebt der gebürtige Hamburger mit 60 Huskies in einem winzigen Nest nördlich des Polarkreises. 4-Seasons sprach mit ihm über Hunde, Expeditionen und die neuen Landsleute.

Björn, weißt du eigentlich, dass dich viele Leute um deinen Job beneiden?
Na ja, ich muss zugeben, mir wäre das nicht anders ergangen, wenn ich vor 25 Jahren von jemandem gehört hätte, der nach Norwegen ausgewandert ist und dort nun als Musher lebt. Da wäre ich wohl auch ein bisschen neidisch gewesen.

Als du vor 19 Jahren deine Koffer gepackt hast, warst du 27. Gibt es einen richtigen Zeitpunkt zum Auswandern?
Es ist schwierig, allgemeine Ratschläge zu geben. Jeder Mensch ist verschieden, jeder hat andere Vorraussetzungen. Man muss sich darüber klar sein, was man will; aber auch nicht endlos abwägen, weil alles sowieso anders kommt als geplant. Vor allem braucht man Mut für den ersten Schritt.
Ich kann nur sagen, wie ich es gemacht habe und dass es sich für mich als richtig herausgestellt hat: Nämlich nicht zu lange warten, bis die äußeren Bedingungen stimmten. Ich hatte nicht genug gespart und in Norwegen auch noch keinen Job. Ich beschloss, es einfach zu versuchen und bei Null anzufangen. Zu meinen Freunden sagte ich damals: Kann sein, dass ich in zwei Wochen wieder da bin.

Davor hattest du bereits eine Langstrecken-Wanderung von Oslo nach Kirkenes gemacht – ein Jahr durch alle Landschaften und Jahreszeiten Norwegens. Entstand dabei die Idee auszuwandern?
Die Idee gab es schon länger. Einige Jahre zuvor war ich mit meinem Bruder an der Nordnorwegischen Küste gewesen, und da hatte es uns so gut gefallen, dass wir ans Auswandern dachten. Das waren aber eher Spinnereien. Während der einjährigen Wanderung hat sich der Gedanke konkretisiert. Ich bin damals nur mit Zelt und wenigen Kronen in der Tasche gelaufen und wusste daher, dass ich mit wenig auskommen kann. Kein Problem, das erste Vierteljahr im Zelt zu leben.

Und offensichtlich warst du nicht nach zwei Wochen wieder zuhause…
Nein. Es kam auch nie der Gedanken, wieder zurück zu gehen. Trotz vieler Stunden, vor allem im ersten halben Jahr, als meine damalige Freundin und ich wirklich von der Hand in den Mund lebten. Oft wussten wir am Dienstag nicht, ob wir am Donnerstag was zu essen haben würden.

Heute lebst du mit deiner Freundin Regina in Innset, einem Nest mit nur elf Einwohnern, 150 km nordöstlich von Narvik. Wieso gerade dort?
Innset ist ideal für Hundeschlittentouren und um Huskies zu halten. Es liegt sehr hoch im Gebirge und weit von der Küste entfernt. Innset hat fast schon kontinentales Klima und dadurch einen sehr dominanten Winter. Sieben Monate haben wir Schnee.

Was haben die anderen neun Bewohner gesagt, als ihr angekommen seid?
Wir wurden mit offenen Armen empfangen, aber im Hinterkopf hatten sie wohl schon den Gedanken: lass den mal probieren und den ersten Winter mitmachen, danach haut er sicherlich wieder ab… So würde ich heute wahrscheinlich auch denken. Trotzdem waren alle sehr hilfsbereit. Ohne die Nachbarn hätten wir die Huskyfarm nie so aufbauen können. Nach dem ersten Winter fragte man uns dann: Na, wie sieht’s aus? Bleibt ihr? Wir sagten ja – und damit war die Sache vom Tisch.

Du arbeitest als Musher, Journalist und Vortragsredner. Was hast du vorher gemacht?
Ich bin Offset-Drucker. Eigentlich ein sehr schöner Beruf, der allerdings im Gegensatz zu meinem Wunsch stand, draußen zu sein. Und dieser Wunsch war halt stärker.

Du hast du die norwegische Staatsbürgerschaft angenommen. War das schwierig?
Überhaupt nicht. Man muss sieben Jahre im Land gelebt haben ohne sich etwas zu Schulden kommen zu lassen. Dann füllt man ein Formular aus, lässt das von zwei Stellen gegenzeichnen – und ist Norweger.

Vermisst du nichts dort oben?
Wenn man gern mal einen guten Wein trinkt, ist Norwegen natürlich nicht ideal. Andererseits gibt einem das Leben da oben so viel, dass alles andere in den Hintergrund tritt. Man improvisiert: das norwegischen Brot etwa ist eine Katastrophe, also backen wir selbst und sind somit von diesem Elend befreit. Und einmal im Jahr sind wir auch in Deutschland, wo man einiges nachholen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Norwegern und Deutschen?
Ich lebe in Nordnorwegen, möchte also lieber von den Nordnorwegern reden. Entscheidend geprägt haben sie weite Abstände, viel Platz und ein hartes Leben. Das ist anders als in Deutschland und macht die Leute unglaublich pragmatisch. Es macht sie auch ein wenig schüchtern, sie mögen keine großen Reden schwingen und sind darauf bedacht, anderen nicht auf den Geist zu gehen. Man ist sehr zurückhaltend und sehr tolerant. Besuch wird aber grundsätzlich gleich hereingebeten, bekommt einen Kaffee und etwas zu essen – zumindest bei den älteren Leuten ist das so. Der Grund dafür liegt darin, dass Besuch immer einen langen Weg hinter sich hat. Und dann will man ja auch hören, was es so Neues gibt außerhalb des eigenen Tales.

Wird die Natur weniger wichtig, wenn man viel davon hat?
Was mir bei Norwegern aufgefallen ist: Jeder sagt von dem Fleck, wo er lebt oder aufgewachsen ist, das sei der schönste Ort in Norwegen! Wirklich durchgängig. Das ist toll. Sie lieben ihre Natur und nutzen sie auch, um rauszukommen. Nicht, wie man das vielleicht von anderen nordischen Ländern hört, wo sich die Menschen im Winter verkriechen. Die Norwegen gehen Skilaufen, von Hütte zu Hütte. Nicht alle natürlich. Aber viele. Und sehr viele haben irgendwo eine Hütte – sogar bei uns im Norden, wo sie eh schon allein mit viel Platz und einen eigenen Garten wohnen, hinter dem gleich der Wald anfängt.

Auf deinem Grundstück leben 60 Huskies. Warst du schon als Kind ein Hundenarr?
Angefangen hat es mit einem Dackel. Ich war zwölf, da kam mein Vater mit einem Rauhaardackel nach Hause – mein erster Kontakt zu Hunden. Der Dackel war unwahrscheinlich niedlich und irgendwie auch ein wenig ein Husky – insofern, dass er noch diesen Jagdtrieb und Durchsetzungswillen hatte. Das fand ich sehr sympathisch. Bis zu meiner langen Wanderung in Norwegen hatte ich dann aber nie wieder einen Hund. Doch bei der Planung der Winteretappen stieß ich auf ein Problem: Ich würde Proviant und Gepäck gar nicht über drei oder vier Wochen tragen können – soweit liegen im Norden nämlich die Einkaufsmöglichkeiten auseinander. Ich brauchte also einen Hund, der mir beim Schlittenziehen half.
Die Monate im Schnee mit meinem Husky wurden zu einem Schlüsselerlebnis. Man arbeitet mit dem Hund richtig zusammen, die Erleichterung ist enorm. Und sich von einem Tier abhängig zu machen, nicht nur auf seine eigene Kraft zu vertrauen, verändert das Erlebnis erheblich – zum Positiven.

Es könnte der Eindruck entstehen, du wärest zu faul zum Schleppen…
Nun ja. Ich könnte auch alles allein transportieren, dann aber nie so weit in die Landschaft eindringen und keine so großen Strecken bewältigen.

Deine Gespanne müssen 200 Kilo schwere Schlitten ziehen – hat sich da noch niemand wegen Tierquälerei aufgeregt?
Huskytouren haben mit Tierquälerei absolut nichts zu tun. Jeder der das denkt, sollte unbedingt mal mit auf Tour kommen und die Freude der Hunde erleben. Außerdem hat man außer der Stimme keine Mittel, um den Hund anzutreiben, wie man es mit einem Pferd mit Sporen tun würde. Man ist auf die freiwillige Leistung des Hundes angewiesen. Und wenn der keine Lust mehr hat, geht nichts mehr – da kann man machen, was man will. Und zu den 200 Kilo: die Gespanne könnten noch viel mehr ziehen – jeder Hund schafft in etwa sein Körpergewicht

Bist du schon mal gebissen worden?
Ja. Aber nie, weil die Hunde mir etwas Böses wollten, sondern wenn sie sich untereinander verbissen hatten und ich mit den Händen dazwischen ging. Dann schnappen sie nach allem, was sich bewegt. Das ist mir aber auch nur im ersten Jahr passiert. Prinzipiell sind Huskies extrem menschenfreundlich. Das erlebt man, wenn man auf den Hof kommt. Da bellen die Hunde nicht, weil sie denken »Oh, da kommt ein Fremder«, sondern weil sie einen rufen, um gestreichelt zu werden.

Was ist so besonders an Huskies im Vergleich zu Schäferhunden oder Pudeln?
Huskies sind wenig domestiziert und dem Wolf noch sehr, sehr nah. Sie sind ausgezeichnete Jagdhunde, als Hüte- oder Wachhunde dagegen überhaupt nicht zu gebrauchen. Sie haben zudem ein extrem ausgeprägtes Rudelverhalten, halten sich an die Hierarchie und sind unterwürfig gegenüber dem Alpha-Hund. Als Mensch ist man der Alpha-Gott, könnte man sagen. Und nie würde es sich ein Husky erlauben, sich gegen dich aufzulehnen. Das habe ich zumindest noch nie erlebt.

Hast du einen Lieblingshund?
Einige. Lieblingshunde sind meist Leithunde, zu denen man einen sehr engen Kontakt entwickelt und auf die man besonders angewiesen ist. Sie sind es, die unter Umständen die Fehler des Mushers korrigieren und so Unglücke verhindern können. Und wenn so ein Hund dann auch genießen kann, gern gekrauelt wird, dann ist das sehr positiv. Es muss vom Gemüt jemand sein, der mir entspricht.

Du wirst also auch gern gekrault?
Ja. Doch.

Darf der Hund abends mit ins Zelt?
Zuviel Nähe mögen Huskies nicht, im Zelt wäre es ihnen auch viel zu eng. Sie sind es gewöhnt, immer unter freiem Himmel zu sein. Auf der Farm haben sie Hütten, in die gehen sie aber nur bei Regen.

  • Hunde brauchen doch ziemlich viel Futter, oder?**
    Im Jahr sind das etwas mehr als 20 Tonnen. Wir machen das Futter selbst, weil das besser und billiger ist. Und wir können die Inhaltsstoffe mischen, wie es uns gefällt – für die Trainingszeit proteinreicher und für die Touren energiereicher.
  • Und die Hundehaufen?
    Jedes Jahr kommt ein Bagger und schaufelt eine tiefe Grube, da kommt alles rein. Das Grundstück ist ja groß genug.

    Du verdienst das Hundefutter mit geführten Touren. Was für Menschen buchen bei dir? Tierfreaks und Jack London-Fans?
    Die meisten sind normale Leute, die einfach gerne draußen sind und sonst Trekkingtouren und dergleichen machen. Dann gibt es jene, die eine organisierte Wintertour möchten, um diese Wildnis im sicheren Rahmen zu erleben. Und eine ganz kleine Gruppe ist voll auf die Hunde fixiert – und kann mit der Natur gar nicht so viel anfangen.

    Deine Touren führen in die verschiedenen Gegenden Nordnorwegens und Nordschwedens. Wo gefällt es dir selbst am besten?
    Wo die Landschaft abwechslungsreich ist. Steile Berge, wie bei uns in Innset oder im Sarek, liegen mir. Aber ich mag auch weite Kiefernwälder. Bei rund zehn langen Touren im Jahr ist die Abwechslung wichtig.

    Das schlimmste Erlebnis auf Tour?
    Wenn sich ein Kunde nicht in die Hunde hineinversetzen kann: es geht steil bergan, und er bleibt auf dem Schlitten stehen anstatt zu helfen. So nach dem Motto: »Ich habe bezahlt, jetzt sollen mich die Hunde hier auch hochziehen.« Zum Glück passiert das nicht oft.

    Und das Schönste?
    Auf unserer Spitzbergen-Expedition mussten wir die Zelte auf einem Gletscher im Sturm aufbauen, das war beinahe unmöglich. Der Sturm tobte über 20 Stunden. Dann starb er. Ganz plötzlich wurde es ruhig. Alles war verändert, das Licht so mild. Der Blick aus dem Zelt war wie in eine andere Welt. Das ist das Schönste für mich, und es passiert immer wieder mal: Wenn es dir die Natur so richtig gegeben hat und sie plötzlich sanft wird. Dann empfinde ich diese Landschaft so unerklärlich klar und nah und schön und positiv, fast lieblich. Dieses Gefühl entsteht durch das vorangegangene Unwetter, durch die unmittelbaren Kontraste.

    Apropos Spitzbergen. Im Frühjahr 2001 warst du dort fünf Wochen mit einem internationalem Team. Ziel der Expedition: die Hütte, in der die Österreicherin Christiane Ritter 1933 überwinterte und darüber das Buch »Eine Frau erlebt die Polarnacht« schrieb. Was hat dich daran so fasziniert?
    Ihr Buch habe ich wohl mit 16 Jahren zum ersten Mal gelesen. Die Naturbeschreibungen haben mir die nordische Natur erst nahe gebracht – Skandinavien kannte ich ja nicht. Das Buch hat einen Vorhang weggezogen, so dass ich mir den Norden vorstellen konnte. Und dann fand ich natürlich toll, dass Christiane Ritter das alles noch vor dem zweiten Weltkrieg erlebt hat. Wahnsinn. Sie konnte gar nicht wissen, worauf sie sich einließ – und hat es doch gewagt.

    Die Expedition war erfolgreich, und auch du hast ein Buch geschrieben. Weil es deine bisher extremste Tour war?
    Die Anreise mit dem Schiff auf dem stürmischen Nordatlantik war sehr heftig. Aber auf Spitzbergen hatten wir Glück mit dem Wetter, die Verhältnisse waren besser als erwartet. Da habe ich zuhause schon Härteres erlebt. Aber es gab viele Unwägbarkeiten und neue Herausforderungen. Ich war davor noch nie auf Meereis und auch noch nie so viel auf Gletschern unterwegs. Und dann die fast ständige Gefahr durch die Eisbären.

    Gehst du auch allein auf Tour? Nur du und dein Gespann?
    Selten. Die Saison ist voll mit geführten Touren, da ist es schwer, überhaupt Zeit für Solotrips zu finden. Und ich versuche ja immer auch mal eine Tour mit meiner Freundin zu machen.

    Was tust du, wenn kein Schnee liegt?
    So Mitte Mai fangen wir an, Feuerholz zu machen. Das ist ein großes Ereignis und muss schnell gehen, weil das Holz spätestens im Juli zum Trocknen fertig gespalten sein muss. Mit den Hunden hat man jeden Tag zu tun: Saubermachen, Füttern, Wasser geben. Und die neue Saison ist auch vorzubereiten. Dann schreibe und fotografiere ich ja auch. Die Nachfrage nach Bildern aus unserem Archiv ist enorm gestiegen.

    Fahrt ihr auch mal in Urlaub?
    Ich denke oft, dass eigentlich mein ganzes Leben Urlaub ist. So habe ich gar nicht dieses typische Bedürfnis, »mal dringend Urlaub machen« zu müssen. Höchstens den Wunsch, etwas anderes zu tun. Ich segele sehr gerne. Das machen wir alle paar Jahre mal. Aber Strand und Hitze? Nein.

    Du machst ständig Touren, die gute Ausrüstung erfordern. Gab es in den letzten Jahren überzeugende Entwicklungen?
    Auf jeden Fall. Ich dachte vor langer Zeit, dass alles schon erfunden sei – und wurde immer wieder überrascht. Tolle Kleinigkeiten wie die LED-Lampen, die so wenig Strom verbrauchen. Oder die Zelte. Nur im Bekleidungsbereich hat sich für uns Musher in den letzten hundert Jahren nichts getan –wir gehen nach wie vor mit Wollunterwäsche , Wollpullover und Baumwoll-Anorak auf Tour. Angenehm ist allerdings, dass die Unterwäsche nicht mehr so kratzt.

    Brauchen Musher andere Ausrüstung?
    Oft. Die Winter sind kalt und trocken, es gibt keinen Regen. Mein wichtigstes Zelt etwa, ein erweitertes Serienmodell von Hilleberg, wurde mit zwei großen Lüftern ausgestattet. Die sind nicht wasserdicht, aber erhöhen die Atmungsaktivität enorm. Im Sommer können wir das Zelt natürlich nicht benutzen. Und alles, was mit Hunden und Schlitten zusammenhängt, ist sowieso selbst gebaut.

    Einmal im Jahr kommst du länger nach Deutschland und gehst auf Dia-Tournee. Was gefällt dir hier am besten?
    Ich genieße es sehr, essen zu gehen und guten Wein zu trinken. Ich freue mich aber auch über das große Interesse am Norden und an der Natur, das ich bei meinen Vorträgen erlebe. Es ist sehr spannend, wie viele Menschen im geschäftigen Deutschland sich mit den Verhältnissen arrangieren können, weil es irgendwo eine Natur gibt, die sie häufiger besuchen können. Sie begreifen die Natur als Tankstelle für ihre Seele. Dass wir die Natur als Quelle für unsere Seele schätzen lernen, ist die wichtigste Erkenntnis, wenn man die Natur schützen will.

    Und was geht dir hier am meisten auf die Nerven?
    Die Aggressivität im Alltag ist schon schwer zu ertragen, vor allem im Straßenverkehr. Dieses Enge, Gehetzte. Und das Negative, wie sich alle gegenseitig anblubbern. Das gibt es in Norwegen nicht.

    Letzte Frage: Was ist dran an der Legende, dass ein Husky-Gespann immer weiter rennt, wenn der Musher vom Schlitten fällt?
    Irgendwann bleiben die Hunde stehen, wenn sie erschöpft sind. Aber das kann schon sehr lange dauern, wenn der Untergrund nicht zu schwierig ist. Da kann man nur hoffen, das der Schlitten sich irgendwo verheddert oder umfällt.

    Interview: Lars Schneider