Huskytraning begonnen

Huskytraning begonnen

Pünktlich zum Beginn des Septembers haben wir mit dem Training unserer Hunde begonnen. Madita Boock und Felix Löffler werden im Herbst die 70 Huskies für die Tourensaison trainieren.

Obwohl sich die Temperaturen immer noch zweistellig warm halten und deswegen den Hunden schnell die Zunge weit heraushängt, haben sie wieder Spaß an der Arbeit. Voller Elan stemmen sie sich nach jeder Verschnaufpause in die Geschirre, doch freuen sie sich über jeden wassergefüllten Bachlauf um ihren Durst stillen zu können.
Auch sonst sind wir mit den Saisonvorbereitungen gut ausgefüllt. Die Sami haben uns für die Tourenverpflegung bereits zwei Rentiere geliefert und am vergangenen Wochenende konnten wir zusammen mit Freunden 11 Kilogramm Pfifferlinge sammeln, die Regina bereits in Gläsern süßsauer eingelegt hat.
Madita und Felix sind nebenbei mit dem Bau einer kleinen Brücke über den Fluss Salvasskarelva beschäftigt, die im Frühjahr bei der Schneeschmelze weggespült würde. In diesem Zusammenhang wird die Loipe hoch zum See Altevatn an einigen Stellen verbessert um die ersten Kilometer einer jeden Tour für die Teilnehmer einfacher zu gestalten.

Auch in diesem Herbst ist Langeweile auf der Huskyfarm also nicht vorgesehen.

Wir sind wieder da

Wir sind wieder da

Nach unserer über viermonatigen Huskyexpedition auf den Spuren der vor 100 Jahren verschollenen Schröder-Stranz Expedition auf Spitzbergen, sind wir nun wieder zurückgekehrt auf unsere Huskyfarm.
Jan und Lisa Wilbers haben die Huskyfarm während unserer Abwesenheit ganz toll gemanagt. Besten Dank dafür!
Noch immer ganz benommen von den vielen und intensiven Natureindrücken in der hohen Arktis versuchen wir hier nun wieder Fuß zu fassen. Von diesen Eindrücken werden wir noch berichten.

Nun steht das Training der Hunde vor der Tür. Darauf freuen wir uns.

Wer sich über unsere Expedition auf Spitzbergen informieren möchte, findet auf unserer Expeditionsseite viele und reich illustrierte Informationen. In unserem Expeditionstagebuch berichteten wir kontinuierlich über die Ereignisse unterwegs: die vielen Tage auf den Gletschern in Richtung Nordosten, die Schwierigkeiten im Treibeis oder den nicht immer unproblematischen Kontakten mit den Eisbären.

Es geht los!

Es geht los!

Gestern haben wir die ganze Ausrüstung zusammen gepackt und heute früh verließen wir mit 37 Hunden die Huskyfarm. Ziel Spitzbergen, Nordaustlandet.
Damit geht die einjährige Vorbereitungszeit zu Ende und die Expedition auf der Suche nach Spuren der vor genau 100 Jahren verschollenen Schröder-Stranz Expedition beginnt.

Wir möchten uns ganz herzlich für die unzähligen Mails und Anrufe mit guten Wünschen zu unserem Expeditionsstart bedanken. Bei soviel Daumendrücken sollte eigentlich nichts schief gehen!

Bis zu unserer geplanten Rückkehr im August auf die Huskyfarm wird diese von Lisa und Jan Wilbers sowie Lisa Klauer betrieben.

Nun geht es in ein paar Tagen weiter mit aktuellen Berichten unter: www.spitzbergen-expedition.de

Expeditionsvorbereitungen

Expeditionsvorbereitungen

Während Regina unsere letzte Schlittentour der Saison mit einer Familie guidet, sind wir hier auf der Huskyfarm mit den letzten Vorbereitungen für unsere Expedition nach Spitzbergen beschäftigt: Die Schlitten bekommen neue Kufenbelege, alle Verbindungen werden kontrolliert und alle beschädigten Seile ausgetauscht.
Es gibt noch unglaublich viel zu tun, denn gleich nach Ostern geht es los. Zum Glück haben wir jede Menge Hilfe bekommen: Lisa Klauer kümmert sich um die Hunde und hilft im Büro. Morten Klauer und Matthias Bohley überholen die Schlitten und das andere Equipment.

Wer der Expedition mit ihrem aktuellen und bebilderten Tagebuch folgen möchte, hat dazu auf der Expeditionswebsite Gelegenheit: www.spitzbergen-expedition.de

Die Wiederkehr der Sonne

Die Wiederkehr der Sonne

Der Winter im Februar zeigt sich in seiner ganzen Pracht: Sonnendurchflutete Täler, tief verschneite Birkenwälder und weiße Berge.
So viel gutes Wetter hatten wir lange nicht mehr wie in den ersten beiden Februarwochen. Klare Nächte bringen aber auch tiefen Frost: Am kälteste Tourentag sank das Thermometer auf -34°!

Die Bilder entstanden auf unserer letzten Tour in den Dividal- und Rohkunborinationalpark.

Innset versinkt im Schnee

Innset versinkt im Schnee

Unglaubliche Mengen Schnee zum Wochenende sorgen in Innset für eine ausgeprägte „Weihnachtsstimmung“.
Die Hundehütten tragen dicke Schneemützen und die Bäume neigen sich unter der schweren Last. Da unter den Bäumen das Tal hinauf sowohl Strom als auch Telefonleitungen laufen wurden diese an mehreren Stellen unterbrochen. Fazit: Nicht nur der Strom fiel aus. Der Wegfall der Telefon- und Internetverbindung versetzen Innset für drei Tage in eine Idylle des vorindustriellen Zeitalters.

Nur eines geht immer: das Fahren mit dem Huskyschlitten. Da muss nur der Schlitten von den Schneemassen befreit werden. Die Huskies laufen immer….

Skandinavien-Portal weist auf unsere Spitzbergen-Expedition hin

Das große Internetportal http://skandinavien.eu machte in seinem Newsletter auf unsere geplante Svalbard-Expedition aufmerksam.
Vielen Dank!

Wo bleibt der Frühling

Wo bleibt der Frühling

Das fragen nicht nur wir uns, sondern auch alle anderen Einwohner Nordnorwegens. Dichtes Schneetreiben gefolgt von Nachtfrösten, die nur selten von richtigem Tauwetter unterbrochen werden – das ist wahrhaftig noch kein Frühling! (siehe Foto vom Samstag)
Besonders schlimm ist das für die Rentierkälber, die dieser Tage geboren werden: in dichtem Schneetreiben gelingt es den Müttern kaum, den gerade eben geborenen Nachwuchs trocken zu lecken. Die Sami befürchten damit einen hohen Verlust an Rentierkälbern.

Hoffnung macht zum Glück nun die Wettervorhersage: Die Niederschläge sollen abnehmen und die Temperatur ein wenig steigen.

Abschied vom Winter?

Abschied vom Winter?

Pünktlich zum Ende unserer zweiwöchigen Tour zum Berg Kebnekaise hat sich der Winter verabschiedet – oder macht er nur eine Pause?
Wie dem auch sei: Regen tropft von den Dächern der Hundehütten und kleine Rinnsale mit Schmelzwasser furchen durch den Schnee auf dem Hof.

Hinter uns liegen nun stramme fünf Monate mit vielen erlebnisreichen Touren in den Bergen, vielen netten Gästen, die mit uns zusammen den nordischen Winter in unserer Bergwelt erleben wollten. Das hat uns allen viel Spaß gemacht.

Lediglich zu Beginn des Winters wollte selbiger nur zögerlich loslegen. Das in vielen Medien versprochene Nordlicht lahmte genauso und recht windiges Wetter verpasste unserem Aktionsradius an einigen Tagen einen deutlichen Dämpfer.

Leider gab es auch ein paar Blessuren zu beklagen. Verrenkte Knie und Finger, eine Verletzung mit der Säge sind zum Glück seltener als blaue Flecke, kamen aber leider diesen Winter auch vor. Aber solche Blessuren sind wohl nicht ganz zu vermeiden bei den Herausforderungen einer Huskyexpedition in der winterlichen Natur.

Im Januar wendete sich wettermäßig das Blatt: der Winter wurde winterlich, das Nordlicht lies sich auch nicht lumpen und kein einziges Unwetter zwang die Hunde in die so ungeliebte Kurzarbeit.
Sowohl während unserer Tour „Russian Border“ als auch auf der Tour zum Kebnekaise leistete die Sonne viele Überstunden. Auf letzterer wurde sich abschnittweise bis auf das T-Shirt ausgezogen, wobei ein Teilnehmer sogar auch dies ablegte: Es war eine sonnenbebrillte Tour mit hohem Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme.

Expedition Russian Border wieder zu Hause

Expedition Russian Border wieder zu Hause

Nach 1000 Kilometern und fast einem Monat auf den Huskyschlitten kamen wir gestern wieder in Innset an der Huskyfarm an.

Gesund und munter, ohne Frost- oder andere Blasen, doch müde und ein wenig abgekämpft wurde sofort die lang ersehnte Sauna auf dem Hof beheizt.

Hinter uns liegen unglaublich beeindruckende Tage von einer Reise durch die nördlichsten Distrikte Norwegens: Von den tief verschneiten Wäldern entlang der russischen Grenze im Pasvik, über die unendlichen Weiten der Finnmarksvidda und der steilen und ebenfalls tief verschneiten Gebirgswelt bei uns im Bezirk Troms.

Überrascht haben uns alle die unermüdlichen Hunde, die sich ungeduldig jeden Morgen auf’s Neue in die Zuggschirre warfen.

Alle Herausforderungen dieser langen Reise wurden gemeinschaftlich gemeistert was – wie einTeilnehmer sagte – an der Teamfähigkeit jedes Einzelnen lag.

Doch eine Herausforderung liegt nach so vielen Tagen in der Wildnis noch vor uns: Das Eingliedern in den Alltag zu Hause.