Restbestand

Restbestand

Mein Buch „Expedition Polarlicht“ über unsere Spitzbergen Husky-Expedition 2001 auf den Spuren der Christiane Ritter weit im Norden des Archipels kommt nun in der 3. Taschenbuchauflage bei National Geographic/Malik heraus.

Noch haben wir einen kleinen Restbestand der 2. Auflage zum alten Preis von 11.- Euro. Wer einige Euros sparen will, kann das Buch zum alten Preis hier bestellen: Shop.

Sommer

Sommer

Endlich hat das Grün der Gräser und Blätter die Landschaft frühlingshaft gefärbt. Die Temperaturen näherten sich in den letzten Tagen hin und wieder der 20 Grad Grenze.
Schmelzwasser füllt nun alle Bäche und Flüsse – ein gleichmäßiges Rauschen erfüllt unser Tal.

Bis spät abends können wir in der Sonne sitzen. Erst gegen 23.00 Uhr verschwindet die Sonne für ein paar Stunden hinter unserem Hausberg. Dann wird nur noch der gegenüberliegende Berghang von der Sonne beschienen.

Oberhalb der Baumgrenze liegt der Schnee noch recht hoch. Deswegen haben sich die Sami zu einer späteren Markierung der jungen Rentierkälber entschlossen. Selbst wenn die Schneeflächen zusammen geschmolzen sind und die Rentiere gut tragen, geht von den randvollen Flüssen und Bächen eine große Gefahr für die Rentiere aus . Beim Passieren der reißenden Flüsse würden die Tiere einfach weggespült werden.

Lillith im TV

Lillith im TV

Lillith und ihre Geschwister sind nun ein halbes Jahr alt und lassen immer größere Abstände zum Rockzipfel der Mutter. Wenn wir mit ihnen spazieren gehen, passiert es nicht selten, dass einige von ihnen aus unserem Blicken verschwinden. Zu verlockend sind die Fuchs- und Hasenspuren!

Wer sich die neuesten Bilder von Lillith und ihren Geschwistern anschauen möchte, hat dazu im kommenden NDR-Ostseereport Gelegenheit: 10.06.2012 um 18:00 Uhr

Wo bleibt der Frühling

Wo bleibt der Frühling

Das fragen nicht nur wir uns, sondern auch alle anderen Einwohner Nordnorwegens. Dichtes Schneetreiben gefolgt von Nachtfrösten, die nur selten von richtigem Tauwetter unterbrochen werden – das ist wahrhaftig noch kein Frühling! (siehe Foto vom Samstag)
Besonders schlimm ist das für die Rentierkälber, die dieser Tage geboren werden: in dichtem Schneetreiben gelingt es den Müttern kaum, den gerade eben geborenen Nachwuchs trocken zu lecken. Die Sami befürchten damit einen hohen Verlust an Rentierkälbern.

Hoffnung macht zum Glück nun die Wettervorhersage: Die Niederschläge sollen abnehmen und die Temperatur ein wenig steigen.

Abschied vom Winter?

Abschied vom Winter?

Pünktlich zum Ende unserer zweiwöchigen Tour zum Berg Kebnekaise hat sich der Winter verabschiedet – oder macht er nur eine Pause?
Wie dem auch sei: Regen tropft von den Dächern der Hundehütten und kleine Rinnsale mit Schmelzwasser furchen durch den Schnee auf dem Hof.

Hinter uns liegen nun stramme fünf Monate mit vielen erlebnisreichen Touren in den Bergen, vielen netten Gästen, die mit uns zusammen den nordischen Winter in unserer Bergwelt erleben wollten. Das hat uns allen viel Spaß gemacht.

Lediglich zu Beginn des Winters wollte selbiger nur zögerlich loslegen. Das in vielen Medien versprochene Nordlicht lahmte genauso und recht windiges Wetter verpasste unserem Aktionsradius an einigen Tagen einen deutlichen Dämpfer.

Leider gab es auch ein paar Blessuren zu beklagen. Verrenkte Knie und Finger, eine Verletzung mit der Säge sind zum Glück seltener als blaue Flecke, kamen aber leider diesen Winter auch vor. Aber solche Blessuren sind wohl nicht ganz zu vermeiden bei den Herausforderungen einer Huskyexpedition in der winterlichen Natur.

Im Januar wendete sich wettermäßig das Blatt: der Winter wurde winterlich, das Nordlicht lies sich auch nicht lumpen und kein einziges Unwetter zwang die Hunde in die so ungeliebte Kurzarbeit.
Sowohl während unserer Tour „Russian Border“ als auch auf der Tour zum Kebnekaise leistete die Sonne viele Überstunden. Auf letzterer wurde sich abschnittweise bis auf das T-Shirt ausgezogen, wobei ein Teilnehmer sogar auch dies ablegte: Es war eine sonnenbebrillte Tour mit hohem Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme.

Expedition Russian Border wieder zu Hause

Expedition Russian Border wieder zu Hause

Nach 1000 Kilometern und fast einem Monat auf den Huskyschlitten kamen wir gestern wieder in Innset an der Huskyfarm an.

Gesund und munter, ohne Frost- oder andere Blasen, doch müde und ein wenig abgekämpft wurde sofort die lang ersehnte Sauna auf dem Hof beheizt.

Hinter uns liegen unglaublich beeindruckende Tage von einer Reise durch die nördlichsten Distrikte Norwegens: Von den tief verschneiten Wäldern entlang der russischen Grenze im Pasvik, über die unendlichen Weiten der Finnmarksvidda und der steilen und ebenfalls tief verschneiten Gebirgswelt bei uns im Bezirk Troms.

Überrascht haben uns alle die unermüdlichen Hunde, die sich ungeduldig jeden Morgen auf’s Neue in die Zuggschirre warfen.

Alle Herausforderungen dieser langen Reise wurden gemeinschaftlich gemeistert was – wie einTeilnehmer sagte – an der Teamfähigkeit jedes Einzelnen lag.

Doch eine Herausforderung liegt nach so vielen Tagen in der Wildnis noch vor uns: Das Eingliedern in den Alltag zu Hause.

Alles neu macht ...

Alles neu macht ...

… der März? Wohl noch nicht. Doch im Herbst letzten Jahres kam es bei einem Saunagang zum Entschluss, die Huskyfarm-Website einer grundlegenden Renovierung zu unterziehen. Es wird ein neues Layout, neue Fotos und neue zugrunde liegende Technik geben.

Nun wird bereits fleißig gewerkelt, die neue Website wird vor allem bildgewaltiger sein und der Fokus wird vor allem auf Übersichtlichkeit und dem hoffentlich schnellen Auffinden von Informationen liegen.

Ob der Mai dann schon alles neu macht, steht auch noch in den Sternen. Vermutlich wird es wohl eher Sommer werden, bis die neue Website dann wirklich fehlerfrei und vollständig online gehen kann. Doch aufgeregt sind wir deswegen jetzt schon.

Huskyfarm on tour

Huskyfarm on tour

Regina, Björn, 4 Gäste und 43 Hunde machen sich nun von der russischen Grenze bei dem norwegischen Örtchen Kirkenes auf den Weg zurück zur Huskyfarm. 1000 Kilometer sollen in 28 Tagen zurückgelegt werden. Wenn alles klappt, treffen wir am 07. April wieder zuhause ein.

In der Zwischenzeit wird Jan Wilbers die Huskyfarm führen. Das schüttelt er aus dem Ärmel. Schließlich hat er während seines Jobs bei uns als Huskytrainer und weiteren zahllosen Besuchen der Huskyfarm alle Winkel derselben kennen gelernt.

Wir freuen und auf die vielen Wochen unterwegs aber auch auf ein Wiedersehen mit allen Hunden, die auf der Huskyfarm verbleiben und natürlich – nicht zuletzt – den Welpen! Danke, Jan, das Du uns eine gemeinsame Tour ermöglicht hast!

Alles für Lillith!

Alles für Lillith!

Beim Besuch eines TV Teams des NDR Ostseereports mit Udo Biss hat sich selbiger in einen unserer kleinen Welpen verliebt. Damit es zwischen Udo Biss und der »Welpenmutter« Regina zu keinem Streit über die Namensgebung kommt, werden nun die Zuschauer des Ostseereports aufgerufen, den Welpen zu taufen. Der Ostseereport-Beitrag über die Welpen und die Huskyfarm, das aktuelle Abstimmungsergebnis und weitere Bilder sind hier zu finden: www.ndr.de/ostseereport

Auf dem Bild ist der kleine, helle Welpen zu sehen, um den es geht. Sie kuschelt hier zusammen mit einem ihrer dunklen Brüder bei der Mutter. Foto: Göran Herrmann

Tourentermine 2013

Obwohl die jetzige Saison nach wie vor auf vollen Touren läuft, haben wir auf nachdrückliche Bitten hin das Tourenprogramm 2013 jetzt bereits auf in unsere Website aufgenommen. Einige Änderungen wird es 2013 geben. Aus Altersgründen verabschiedet sich unser langjährigster Partner, Jonny Gunnberg, von seiner professionellen Laufbahn als Hundesschlittenfahrer.

Jan und Ane Klaudiussen und wir von der Huskyfarm Innset werden uns bemühen, die entstandene Lücke zu füllen. Das wird für die Saison 2013 jedoch schwierig, da wir alle in dem kommenden Jahr auf unterschiedlichen Unternehmungen und Expeditionen unterwegs sein werden, die außerhalb unseres normalen Programms stattfinden. Wir bedauern, dass das Programm 2013 nicht besonders üppig ausfällt. (Eigentlich schade, dass der Winter selbst nördlich des Polarkreises zu kurz ist.)

Da es also mit der Quantität 2013 hapert, werden wir uns umso mehr bemühen, qualitativ in die Vollen zu gehen.