Vorzeitiger Saisonstart

Vorzeitiger Saisonstart

Fast drei Wochen vor unserem gewöhnlichen Saisonstart brachen wir zu einer ersten Nordlichttour auf.
Hatten wir im Vorfeld Schneearmut befürchtet, erwies sich dies schnell als Trugschluss. Die Hunde mussten sich durch frischen Tiefschnee wühlen und auch wir halfen fleißig mit, um den Hunden die Arbeit zu erleichtern.
Befürchten müssten wir allerdings bis zum letzten Abend ein völlig falsches Motto der Tour. Das Nordlicht konnte beim besten Willen nicht durch die permanente, dichte Wolkenschicht dringen.
Doch nachdem sich die Hunde am letzten Abend bei minus 20 Grad einrollten, ließ sich das Licht des Nordens doch nicht lumpen.

Fotos: Eric Oden

Endlich Schnee

Endlich Schnee

Zwar können wir noch nicht die ganze große Schneetiefe vermelden, aber immerhin: Oben am See Altevatn können wir nun über das Eis des Sees brettern, wie es uns beliebt.

Die Hunde und wir sind froh, die etwas eintönig gewordene Trainingsstrecke verlassen zu können. Nun knirscht endlich der Schnee unter den Kufen bei den deutlich erweiterten Tagesetappen

Wird weiß

Wird weiß

Nun hat sich eine dünne – sehr dünne – Schneedecke über die Landschaft gelegt. Es reicht noch lange nicht um vom Trainingswagen auf den Schlitten umzusteigen. Aber die Landschaft wirkt heller und freundlicher. Uns und den Hunden macht das Training so mehr Spaß, aber wir wollen richtig viel Schnee!
Der Wetterbericht spendet seit Wochen Trost: Kontinuierlich verspricht er jeweils für die kommende Woche reichlich Neuschnee.

Fotos: Eric Oden, Pauline Picker und Björn Klauer

Alle sind fleißig

Alle sind fleißig

Neben dem täglichen Training der Schlittenhunde gibt es jetzt jede Menge zu tun. Die Schlitten werden überholt und repariert, Seile gespleisst, Hundefutter auf Vorrat produziert und Lebensmittel für die Touren vorgekocht.
Das Thermometer bleibt im blauen Bereich, doch der Schnee lässt auf sich warten. Die Hunde und wir werden ungeduldig!

Frostiges Training

Frostiges Training

Langsam aber sicher fällt die Temperatur. Jeden Morgen müssen wir die Trinkgefäße der Hunde von einer Eisschicht befreien. Auch tagsüber steigt das Thermometer kaum über Null Grad. Die Hunde finden das klasse. Je kälter – je besser!
Ihre ausgezeichnete Motivation erlauben nun tägliche Trainingstouren von 14 Kilometern bei einer Steigung von 200 Höhenmetern. Dabei sind die Trainingswagen nicht leicht. Entweder werden die Wagen mit schweren Gewichtssäcken beladen, mit Pauline oder mit Eriks Freundin Kim, die gerade zu Besuch gekommen ist.

Zwei Termine für unsere Multivisionsshow

Zwei Termine für unsere Multivisionsshow

Im November haben wir zwei Termine für unsere Multivisonshow: „Nördlich des Treibeises“.

  • 18.11.; 20:30 Uhr Dresden: Globetrotter; Prager Str. 10, 01069 Dresden, Tel.: 0351 / 2 111 000
  • 20.11.; ca. 17:00 Uhr, Huskyhof Ridderade; Norbert Kranz; Ridderade 47; 27239 Twistringen; Tel: 04246 / 964 581; http://www.hundetouren.de/wp/*

Worum geht es?
Im Spätsommer 1912 beginnt in dem kleinen nordnorwegischen Städtchen Tromsö eine deutsche Arktisexpedition, die wenige Monate später in dem größten Unglück der deutschen Arktisforschung endet. Von 15 Teilnehmern kommen acht im Norden Spitzbergens ums Leben. Der Leiter der Expedition, Herbert Schröder-Stranz, und drei seiner Mitstreiter bleiben verschollen. Ihr Schicksal ist bis heute ein Rätsel.
Im Jahre 2013 unternahmen der Expeditionsleiter Björn Klauer und seine Crew einen ersten Versuch Reste der Schröder-Stranz Expedition zu finden, um damit zur Lösung des Rätsels beizutragen. Zwei Jahre später gelang es ihnen in einer abschliesssenden Expedition das restliche Gebiet abzusuchen. Damit haben sie das Kapitel der verschollenen Schröder-Stranz Expedition abschließen können.
In der spannenden Multivisionsshow erzählt Björn Klauer von seiner Expedition mit 37 Huskies durch die unendliche Gletscherwelt Spitzbergens, dem Versuch den Irrgarten aus Treibeis in der Wasserstrasse Hinlopenstretet zu überqueren und der monatelangen Einsamkeit auf Nordaustland, die insgesamt von 21 Zusammentreffen mit Eisbären unterbrochen wurde.

Team komplett

Team komplett

Vor ein paar Tagen kam Pauline Picker als Hundetrainerin auf die Huskyfarm. Damit ist das Herbstteam der Huskyfarm komplett.
Insgesamt trainieren wir 75 Hunde die auf sieben Gespanne verteilt sind. Während der Herbstwind die letzten Blätter von den Bäumen fegt, liegt die Trainingsdistanz bereits bei acht Kilometern. Dabei müssen über 200 Höhenmeter überwunden werden.
Bis zum Tourensaisonstart Mitte Dezember sollten alle Hunde 500 bis 800 Kilometer gelaufen sein.

Reichlich Pilze

Reichlich Pilze

Auch in diesem Jahr können wir uns über die Pilzernte nicht beschweren. In und um Innset haben wir sicherlich um die 50 Kilogramm geerntet. Viele wurden gleich in Mahlzeiten eingearbeitet, doch der Großteil landete in Einweckgläsern oder wurde über dem Ofen getrocknet.
Am letzten Wochenende besuchten wir Freunde an der Küste. Inzwischen ist es bei uns Tradition geworden, dort die Pilzsaison mit Pfifferlingen und einem „Erntedankfest“ zu beenden.

Huskyfarm hat Verstärkung bekommen

Huskyfarm hat Verstärkung bekommen

Bei fiesem, kaltem und feuchtem Wind haben wir heute mit dem Training der Hunde begonnen. Die Hunde freut das Wetter: je kälter, desto besser!

Daher war ihr Arbeitseifer und die Freude, das Gefährt durch den Wald zu ziehen und sich damit von der lästigen Sommerpause zu verabschieden, groß. Mit dabei waren die Junghunde vom Oktober 2015. Sie standen das erste Mal im Geschirr und benahmen sich gleich so, als wäre ihnen ihre Aufgabe bereits mit in die Wiege gegeben worden. Voller Inbrunst warfen sie sich ins Geschirr und hatten nichts besseres zu tun, als es den erwachsenen Hunden gleich zu tun.

Gestern kam Eric aus Waldbronn (Nähe Karlsruhe) auf die Huskyfarm. Er wird das Trainingsteam verstärken und uns bei den Vorbereitungen der Tourensaison unterstützen.

Sommerausflug

Sommerausflug

Langsam aber sicher nähert sich der letzte Familienurlaub der Sommersaison auf der Huskyfarm seinem Ende.
Da heute die Sonne noch einmal alles gab, wurde das Wetter für einen Ausflug in den Canyon genutzt. Wieder dabei waren die Welpen, die diesmal nicht nur baden gingen, sondern auch spannende Kletterpartien zu bewältigen hatten.
Morgens liegt jetzt Tau über den Planzen und der Wald wird langsam von Herbstfarben überzogen. Nun beginnen wir bald mit dem Training der Hunde, denn die Temperaturen fallen deutlich.

Fotos: Corina Priebe